Italien

Hausboot mieten in Italien

Bella Italia, das Mutterland des deutschen Tourismus. Seit den Wirtschaftswunderjahren zieht es uns Deutsche immer wieder an Adria, Mittelmeer und Gardasee. Das Land bietet allein schon durch seine Geografie – 8.500 Kilometer Küstenlinie und unzählige Binnengewässer – massive Möglichkeiten, sich touristisch auf dem Wasser auszutoben.

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Zu den wichtigsten Revieren zählen die Oberitalienischen Seen. Da wäre der Gardasee. Das in Norditalien im Trentino gelegene Gewässer ist gerade bei Riva del Garda ein vorzügliches Segelrevier. Der Südteil des Sees wird besonders durch Motorbootfahrer genutzt. Der Lago Magiore und Luganer See bietet gerade für Motorbootfahrer freizügige Möglichkeiten, ihrem Hobby zu frönen. Wichtig ist hier bei einer Bootslänge ab 2,50 Meter, dass das Wassergefährt eine lokale Kennzeichung trägt. Die Kennzeichnungspflicht gilt auch für ausländische Boote.

Die Lagunen von Venedig sind auch von Touristen hochfrequentiert. Generell besteht hier auch eine Kennzeichnungspflicht für Boote über 10 PS. Deutsche amtliche Kennzeichen werden aber anerkannt. Wichtig zu wissen ist hier, dass ein Sportbootführerschein See verlangt wird. Der Canale Grande und die Seitenkanäle dürfen von Yachten nicht befahren werden. Außerdem gilt rundum Venedig Geschwindigkeitsbegrenzungen. In der Lagune dürfen prinzipiell 20 km/h nicht überschritten werden. In größeren Lagunenkanälen sind es 8 und in kleineren 5 km/h. Wenn man eine Tour mit einem gecharterten Boot hier plant, sollte viel Zeit mit der Recherche verbringen, was genau erlaubt, was genau verboten ist.

Ganz im Süden am Absatz des Stiefels findet sich der Golf von Tarent. Auch diese Mittelmeerregion steht bei Bootstouristen hoch im Kurs. Die Nähe zu Griechenland ist greifbar, das der Golf Teil des Ionischen Meeres ist. Am Capo Santa Maria di Leuca, am „Absatz“ geht es in den Golf von Tarent. Die Umgebung wird bestimmt von Pinienwälder, felsige Küsten und traumhafte Strände. Das kristallklare Wasser des Golfes und der Fischreichtum sind bemerkenswert. Wie es heißt, soll sogar Odysseus in der Antike die Gewässer gekreuzt haben. Im Golf von Tarent soll sich historisch gesehen sehr viel ereignet haben.

Das Mittelmeer rundum Sardinien zählt auch zu den italienischen Top-Spots. Zu nennen ist der Norden mit der Costa Smeralda, das La-Maddalena-Archipel und die Lavezzo-Inseln. Die Region wird auch als „Karibik Europas“ bezeichnet. Segler- und Motorbootfahrer kommen hier voll auf ihre Kosten. Der Überlieferung zufolge soll Odysseus sowie Lord Nelson mit seiner Flotte hier vor Ort gewesen sein. Leuchtend blaues Wasser, türkisfarbene Buchten und weiße Strände sind die Markenzeichen Nordsardiniens.Zusammen mit Südkorsika (Frankreich) ist diese Destination ein Traumrevier für alle Wassersportler. Aber aufgepasst: Hier ist seemännisches Können gefragt, denn der Mistral, ein heftiger Wind – der aus dem Rhône-Tal (Frankreich) herüberweht, und kräftige Winde aus dem Osten sind tückisch. Ganz wichtig ist, dass Skipper vor jeder Tour das Kartenmaterial studiert. Routenvorschläge sind daher immer kurz gehalten, da das Wetter schnell umschlagen kann.

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