Einwegtouren

Mit Bootsurlaub.de die Gewässer des Nordostens erleben

Waren – Berlin

Provinzieller Charme und hipper Lifestyle

Die Tour startet in Waren, der größten Stadt an der Müritz. Sie verläuft über ein Geflecht von Seen und Verbindungskanälen sowie über die Havel und Spree bis ins ca. 250 km entfernte Berlin. Dazwischen liegen beschauliche Hafenorte mit bunten Fachwerkhäusern, Dorfkirchen aus Backstein, Naturidylle mit schilfbewachsenen Ufern und pure Einsamkeit beim Ankern in stillen Buchten. 16 Schleusen später endet der provinzielle Charme abrupt, wenn das Boot auf der Spree in Moabit an den stolzen Altbauten der Gründerzeit vorbeischippert. Plötzlich fährt man durch eine der angesagtesten Städte der Welt. Graffitis schmücken die Ufermauern. Kanzleramt, Reichstag und Bodemuseum ziehen vorbei – mit perfektem Panoramablick vom Boot.
 


 

Barth – Neukalen

Kontraste pur: Von der Ostsee ins Binnenland

Die Tour von Barth nach Neukalen führt an einer buchtenreichen Boddenküste vorbei. Die Halbinseln und Inseln Fischland-Darß-Zingst, Hiddensee, Rügen und Usedom liegen schützend davor. Highlights der Tour sind der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und die UNESCO Weltkulturerbestadt Stralsund. Der Nationalpark veranschaulicht, wie Land neu entsteht und bietet im Herbst bis zu 70 000 Kraniche einen Rastplatz. In Stralsund wurden Meisterwerke der Backsteingotik prächtig saniert, und historische Kaufmannshäuser erzählen Geschichten vergangener Zeiten. Doch auch die quirlige Studentenstadt Greifswald und die Hansestadt Wolgast sind sehenswert. Die fischreiche Peene mäandert durch eine ruhige, flache Landschaft. Häufigste Gefährten sind wahrscheinlich die zahlreichen Biber.
 


 

Waren – Neukalen

Auf großer Tour

40 Festlandkilometer trennen Waren von Neukalen. Auf dem Wasserweg sind es 430 abwechslungsreiche Flusskilometer. Eine Fahrt, die sich lohnt: Als erstes wird die Seenplatte mit ihren romantischen Hafenorten, wilder Natur und zahlreichen Schleusen durchquert. Von der Havel geht es auf dem Oder-Havel-Kanal weiter. Dort wartet am Ende eine beeindruckende Ingenieursleistung: Das Schiffshebewerk von Niederfinow. Ein 1934 errichtetes, gigantisches Konstrukt aus Eisen und Stahl fährt die Schiffe wie in einem Fahrstuhl 36 Meter in die Höhe. Daneben entstand ein Neubau mit noch größerer Wanne und höherer Durchfahrt, der 2016 in Betrieb gegangen ist. Auf dem Grenzfluss Oder geht es in die 400 000 Einwohner Stadt Stettin. Historische Bauwerke der Hansezeit, ein Schloss und eine beeindruckende Uferpromenade sind die Wahrzeichen. Über das Oderhaff und die Peene wird Neukalen erreicht.